10. September 2017: Familiengottesdienst mit Eindrücken der Kinder- und Jugendfreizeit

Im Zeichen des 500-jährigen Jubiläums zur Reformation stand dieses Jahr auch die Kinderfreizeit. Erstmals fand sie im Wolfhof im Simonswald statt.

Kinder- und Jugendfreizeit 2017

Einige der Kinder, die mit Pfarrer Kai Thierbach auf der Freizeit im Wolfhof waren

Schönes Wetter, abwechslungsreiche Landschaft, viel Spielen und Singen – die Kinder und Jugendlichen hatten mit ihren Betreuern ein paar spannende Tage. Am schönsten fanden sie Schnitzen und Fußballspielen, im Bach spielen, die Begegnung mit dem Siebenschläfer, dem sie sogar einen Vers gedichtet haben. Gabriel freute sich, dass er einige Freunde wiedergetroffen hatte, die er bei früheren Freizeiten im Monbachtal kennengelernt hatte. Im Familiengottesdienst erfuhren die Gemeindeglieder, dass das Leben Martin Luthers eine wichtige Rolle spielte in diesen Tagen. Die Angst vor Strafe war groß in der damaligen Zeit, vor allem vor der Strafe Gottes. So dass Luther einmal ganz arg erschrak, als der Blitz einschlug. Er dachte, jetzt werde er für seine Fehler bestraft. Bis er während seines Übersetzens der Bibel in die deutsche Sprache auf einen Satz gestoßen war „Gott ist die Liebe“. Da wurde ihm klar, dass Gott nicht für Strafe steht. Das war der Anfang für die 95 Thesen. Wichtig waren drei Schritte: Die Sünden bekennen oder beichten, sie einsehen und umkehren und ans Evangelium glauben. Mit vielen Utensilien wurde die Geschichte dargestellt, so mit der Nuss, die Luther klaute und wofür er sehr von seiner Mutter bestraft wurde, mit einer Perlenkette, die für das Beten stand, eine Flöte aus Holunderholz stand für Luthers Liebe zur Musik. Auf dem Reisekoffer, in dem die Utensilien waren, klebt das Siegel Luthers, die Lutherrose, in der die wichtigsten Symbole festgehalten sind wie das Herz mitten in einer weißen Rose für die Liebe, das schwarze Kreuz für den Glauben, um das Feld ein goldener Ring für die Seligkeit im Himmel. Pfarrer Kai Thierbach hoffte, dass den Kindern auch später noch einiges von Martin Luther einfällt, was sie in diesen Tagen gehört haben. Die Freizeitlieder begleitete er auf der Gitarre.